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Chronik

Die Chorgemeinschaft Borgfeld ist ein Chor mit langer
Tradition. Im Folgenden können Sie aus über 140 Jahren
Geschichte lesen!
Die Gründung
Am 17. Februar 1864 wurde von einer Gruppe von Männern der Männergesangverein Borgfeld aus der Taufe gehoben. Erster Dirigent war der Borgfelder Lehrer Johann Friedrich Stelloh. Weitere Einzelheiten aus der Gründerzeit sind leider nicht mehr bekannt.
Im Jahre 1881 übernahm der Herr Lehrer Caspar Wefing den Dirigentenstab. Es entwickelte sich eine rege Gesangspflege, und schon bald wurde in den Berichten der Heimatzeitung das gute Gelingen von Liedvorträgen und Konzerten lobend erwähnt. Frühzeitig stellte sich der Verein in den Dienst der Dorfgemeinschaft und übernahm soziale Aufgaben, indem er mit dem Erlös aus Wohltätigkeitsveranstaltungen ältere Mitbürger, Opfer von Katastrophen oder auch die Borgfelder Schule unterstützte.
So berichtet die erste namentliche Erwähnung des Vereins im Jahre 1883 von einem Konzert, dessen Erlös den Opfern einer Flutkatastrophe im Rheinland zugestellt wurde. Im Jahre 1886 veranstaltete der Chor z. B. gemeinsam mit dem Schülerchor ein Konzert, dessen Überschuß für die Anschaffung von Turngeräten für die Borgfelder Schule bestimmt war.
Aus all diesem ergaben sich schöne Freundschaften mit benachbarten Gesang- und anderen Vereinen, u. a. dem Gesangverein “Trupe-Lilienthal”, dem Gesangverein “Arion”, Schwachhausen, dem Landwirtschaftlichen Verein Borgfeld und dem Kriegerverein Borgfeld.
25-jähriges Jubiläum
Ein herausragender Höhepunkt im Vereinsleben war das mit der Fahnenweihe verbundene 25-jährige Jubiläum im Sommer 1890 . Die “Wümme-Zeitung” beschreibt das Fest - “als die großartigste Feier, die Borgfeld bisher gesehen habe. Der Ort habe in einem würdigen Festgewand viele auswärtige Sangesbrüder und Gäste aus Horn, Falkenberg, Lilienthal, Torfmoor, Habenhausen, Bremen-Osterholz, Schwachhausen, Oberneuland und Bremen begrüßen können. Für die Anreise der Bremer Gäste seien bespannte Extra-Omnibusse zwischen der Pferdebahn-Station Horn und Borgfeld eingesetzt worden. Die Konzert- und Ballmusik sei von einer Musikkapelle des Oldenburger Infantrie-Regiments Nr. 91 ausgeführt worden.”
Seit 1896 entwickelte sich auch eine gute Beziehung zur Kirchengemeinde. Immer wieder wird in der Heimatzeitung und Vereinschronik auf die Mitwirkung bei Gottesdiensten hingewiesen.
Neben der Übernahme dieser kulturellen Aufgaben wurde auch eine angenehme Geselligkeit gepflegt. Die Sängerfeste und Sängerbälle im Peters’schen, später Bungerschen Saal, dem “Ratsspieker”, wurden besondere Attraktionen für die Einwohner Borgfelds und der Umgebung. So heißt es in einem Bericht der “Wümme-Zeitung” aus dem Jahre 1893 unter anderem:
“Gleich nach Mittag trafen sämtliche Vereine mit ihren Damen und Freunden (allein die Ottersberger mit reichlich 100 Mann) teils zu Fuß, teils auf laubbekränzten Wagen am Festort ein. Ab 3 Uhr zog ein imposanter Festzug mit Fahnen und Girlanden durch den Ort zum Festplatz in Peters Garten, begleitet von einem so zahlreichen Publikum, wie es unser sonst so stilles Dörfchen selten gesehen hat.”
Die Eintrittskarten für die Bälle im Jahre 1901 - für Damen 75 Pfg.( im Vorverkauf 50 Pfg.), für Herren 1 Mark, - waren oftmals so begehrt, daß zwei Feste innerhalb eines Winters veranstaltet werden mußten.
Die zeitweise Spaltung des Chores
In den Jahren 1904/1905 gab es Spannungen und Konflikte innerhalb des Vereins, die zu einer Spaltung und einem etwa zwei Jahrzehnte dauernden Nebeneinander von zwei Männerchören führten. Der zweite Chor nannte sich “Gesangverein Eintracht“. Da die Mitgliederzahl im alten MGV auf 18 gesunken war, wurde erstmalig auch ein gemischter Chor ins Leben gerufen, dem etwa 30 Sängerinnen und Sänger angehörten. Die Krise, die durch die Trennung entstanden war, konnte aber in den folgenden Jahren überwunden werden, und im Sommer 1913 begannen die Vorbereitungen zur Feier des 50jährigen Jubiläums. Aus dieser Arbeit heraus nahm der Tod dem Verein am 12. Dezember 1913 seinen bewährten Dirigenten, Herrn Schulvorsteher Caspar Wefing, der den Chor 32 Jahre geleitet hatte.
Sein Nachfolger wurde im Januar 1914 Herr Lehrer Fritz Rohdenburg (Bild 3), der, wie sein Vorgänger, als Lehrer in Borgfeld tätig war. Unter seiner umsichtigen und zupackenden Leitung wurden die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten zu einem guten Ende geführt.
Bild 3: Fritz Rohdenburg 1914 - 1955
Am 28. Juni 1914 konnten ca. 500 Sänger und andere Teilnehmer von 28 Vereinen aus Borgfeld und Umgebung begrüßt werden. Bei herrlichem Sommerwetter wurde ein Festumzug “von stattlicher Länge” durch den geschmückten Ort geführt. Liedervorträge, ein Gemeinschaftssingen und ein großer Ball schlossen das gelungene Fest ab.
Während des dann folgenden 1. Weltkrieges im August 1914 mußte der MGV Borgfeld die Chorarbeit einstellen. Nach der Beendigung des Krieges stand der Verein praktisch vor einem Neubeginn, die erste Hauptversammlung fand im Januar 1919 statt.
60-jähriges Jubiläum
Trotz großer Schwierigkeiten konnte jedoch ein tatkräftiger Vorstand zusammen mit Herrn Rohdenburg das Vereinsleben wieder zu neuer Blüte bringen. So trat der Verein 1921 der “Wörpe-Wümme”-Gruppe des Sängerkreises Bremen bei und gestaltete in festlichem Rahmen das Bundessingen im Juni 1924 in Borgfeld zugleich mit seiner 60-Jahrfeier.
Obere Reihe (stehend, von links nach rechts): Georg Lange, ? , Hinr. Lindemann, W. Behrens, H. Soller, H. Tietjen, O. Kerniger, Joh. Frese, Heinr. Meyerdirks (Gärtner), Soller (Hollerdeich), Soller, F. Denker
Mittlere Reihe (stehend): J. Bunger, F. Behurmann, W. Klemm, H. Kahrs, H. Kück, F. Jacobs, H. Vagt, Becker, H. Soller, Soller, Bischoff, Herm. Soller, H.Fittger, B. Denker, H. Frese, ? (Bruder v. Jacobs), Willi Jacobs
Untere Reihe (sitzend): Joh. Denker, Aug. Wefing, Chorleiter Lehrer Rohdenburg, Hinr. Soller, Alb. Bremermann, H. Kersling
Nachdem sich 1925 die beiden konkurrierenden Männerchöre unter dem alten Namen wieder zusammengeschlossen hatten, konnte der Verein jetzt die stattliche Anzahl von fast 90 Sängerfreunden - 59 aktive Sänger und 29 fördernde Mitglieder - aufweisen. Vereinsfahne wurde die “Eintracht”-Fahne, die noch 1989 in Gebrauch war. Neben dem Männerchor wurde im Jahre 1927 erneut, und nunmehr endgültig, ein gemischter Chor gegründet.
Im Jahre 1931 gab der Verein dem letzten seiner Mitbegründer, Joh. Caspar Hilken, das Geleit zur ewigen Ruhe.
Die weiteren Jahre brachten wieder verdienstvolle Mitarbeit am kulturellen Leben der Heimatgemeinde.
Im Jubiläumsjahr 1939 wurde dem Verein (jetzt Gesangverein Borgfeld) für 75-jährige treue Arbeit am deutschen Liedgut die Auszeichnung des deutschen Sängerbundes zuteil (silberne Zelter-Plakette).
Es begann der 2. Weltkrieg.
Nach dem 2. Weltkrieg
Nach dem Ende dieses schrecklichen Krieges trafen sich allmählich auch wieder Menschen, die neben der schweren Arbeit des Wiederaufbaus im Singen Freude und Erholung vom Alltag suchten. Wieder stellte sich Herr Rohdenburg für die Leitung der beiden Chöre (Männer und Frauen) zur Verfügung. Beim Stiftungsfest im November 1953 wurde er besonders geehrt für seine 40-jährige Arbeit als Chormeister. Gestützt auf seine reiche Erfahrung und sein großes Können hatte er dem Verein in freundschaftlicher Zusammenarbeit, aber auch bestimmt und energisch seinen Weg gewiesen. Aus gesundheitlichen Gründen mußte er jedoch sein Amt im Jahr 1955 niederlegen. Von allen Sängerinnen und Sängern wurde er sehr herzlich verabschiedet, hatte sich Fritz Rohdenburg doch in all den Jahren um den Verein besonders verdient gemacht. Als Dank wurde er zum Ehrenchorleiter ernannt.
Der vierte Chorleiter in der langen Vereinsgeschichte wurde Herr Hermann Lackmann (Bild 6), Lehrer aus Lilienthal. In seiner Amtszeit wurden erstmalig neben den traditionellen Sängerbällen, die auch immer Gesangs- und humoristische Theateraufführungen umfaßt hatten, reine Chorkonzerte veranstaltet, die großen Widerhall bei der Bevölkerung fanden.
Bild 6: Hermann Lackmann 1955 - 1962
Leider nahm in den folgenden Jahren die Zahl der aktiven Sänger im Männerchor wegen Überalterung oder aus anderen Gründen so sehr ab, daß nur noch unter Schwierigkeiten gesungen werden konnte. Nach anfänglichem Zögern schlossen sich die verbleibenden Herren dem gemischten Chor an, so daß ab 1958 nur noch diese Formation bestand. Auch das Übungslokal mußte gewechselt werden. Vermutlich war seit der Gründung des Vereins nur im “Ratsspieker” (Bild 7) gesungen worden, dessen Aussehen wohl noch vielen Borgfeldern vertraut ist.
Jetzt wurde beklagt, daß die Räumlichkeiten wegen schlechter Beheizungsmöglichkeiten und anderer Mängel für die Proben nur noch schlecht geeignet seien. So erfolgte erstmalig ein Wechsel der Übungsräume, und ab Februar 1959 wurde in der Borgfelder Schule geprobt.
Nach nur siebenjähriger Tätigkeit - einer kurzen Zeitspanne im Vergleich zu den Amtszeiten seiner Vorgänger - mußte Herr Lackmann wegen seiner stark angegriffenen Gesundheit die Leitung des Chores niederlegen.
Im Sommer 1962 übergab er sein Amt einem jüngeren Nachfolger, Herrn Rolf Barkemeyer (Bild 8), Lehrer in Bremen. Erste Bewährungsproben unter dem neuen Dirigenten hatte der Chor zu bestehen durch die Mitwirkung bei Gottesdiensten in der Borgfelder Kirche sowie bei den von Kirchengemeinde und Ortsamt gemeinsam veranstalteten Senioren-Weihnachtsfeiern. Auch bei weiteren Anlässen mit ernstem und fröhlichem Charakter konnte der Chor sein Können beweisen.
Bild 8: Rolf Barkemeyer 1962 - 1990
100-jähriges Jubiläum im Jahr 1964
Während der Planungen für die Gestaltung des 100-jährigen Jubiläums wurde erstmalig aus dem Archiv der “Wümme-Zeitung” und eigenen Unterlagen eine Vereins-Chronik geschrieben und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besondere Verdienste erwarb sich dabei der damalige Schriftführer und spätere 1. Vorsitzende Heinz Wohl.
Bild 9: Vorstand 1964
Hermann Meyer, Hermann Stautz, Rolf Barkemeyer, Hinrich Grotheer, Wilhelm Behrens, Frieda Frese, Fredo Fricke und Karl Heinz Wohl
Mit einem Festabend am 7. Juni 1964 in der Aula der Borgfelder Schule wurden im Beisein vieler Ehrengäste - des Senators für das Bildungswesen, Herrn Bürgermeister Willy Dehnkamp, des Ortsamtsleiters Johann Wischhusen, des Ehrenchorleiters Fritz Rohdenburg, der Vertreter der Sängerorganisationen, der Delegierten befreundeter Vereine und anderer Persönlichkeiten - die Jubiläumsfeierlichkeiten eröffnet. Höhepunkt der Feierstunde war die Rede von Herrn Bürgermeister Dehnkamp mit der Übergabe der vom Bundespräsidenten gestifteten “Zelter-Plakette” (Bild 10) an den Vereinsvorsitzenden Wilhelm Behrens.
Bild 10: Verleihung der Zelter-Plakette
In Grußschreiben der Borgfelder “Nachbarn” - des Senatspräsidenten und Bürgermeisters Wilhelm Kaisen und des Prinzen Louis Ferdinand von Preußen - und des Deutschen Sängerbundes sowie in zahlreichen Grußworten wurde dem Verein Glück und Erfolg für die Zukunft gewünscht. Besondere Freude erweckte die Ansprache von Herrn Pastor Schulze, der im Namen des Kirchenvorstandes den Dank für die jahrzehntelange Mitwirkung bei Gottesdiensten und an anderen kirchlichen Veranstaltungen aussprach. Als Geschenk der Kichengemeinde bot er an, den im Bau befindlichen Gemeindesaal für Proben und Konzerte nutzen zu können. Mit dem Kanon “Dona nobis pacem” klang der Festabend aus.
Am Sonntag, 14. Juni 1964, trafen sich die Borgfelder Sängerinnen und Sänger mit ihren Gästen bei herrlichem Wetter zu einem Sängerfest. Zum Empfang konzertierten das Orchester der IG Metall und der Spielmannszug Lilienthal-Falkenberg. Dann führte ein großer Festumzug mit ca. 800 Teilnehmern aus über 20 Vereinen - den befreundeten “Wörpe-Wümme”-Chören, Gastchören aus Bremen und Umgebung, Reiterverein Lilienthal, Abordnungen aller Borgfelder Vereine - durch den festlich geschmückten Ort.
Nach einer Kranzniederlegung am Ehrenmal begann im Borgfelder Landhaus ein Chorsingen mit zwölf beteiligten Chören. Mit einem Festball, der sich bis zum Morgengrauen erstreckte, klangen die Jubiläumsfeierlichkeiten aus.
Der Erfolg des Festes trug dazu bei, daß weitere Sängerinnen und Sänger dem Verein beitraten, so daß die Mitgliederzahl trotz des Ausscheidens bewährter Sangesschwestern und Sangesbrüder aus Altersgründen oder durch den Tod gehalten werden konnte. Leider verstarb am 13. Oktober 1964 auch der Ehrenchorleiter Fritz Rohdenburg, dem der Verein die letzte Ehre erwies.
In den folgenden Jahren wirkte der Chor u. a. bei der Einweihung des neuen Gemeindehauses und der umgebauten Kirche mit sowie bei einem Bundessingen des Sängerbundes Nordwestdeutschland in Göttingen. Es wurde anläßlich der 1000-Jahrfeier der Freien Hansestadt Bremen im Krankenhaus Holdheim gesungen und verdiente Mitbürger, z. B. Herr Bürgermeister Kaisen zu seinem 80. und 90. Geburtstag, wurden mit Gratulationsständchen erfreut.
Die freundschaftlichen Beziehungen zu den Borgfelder Vereinen wurden vertieft durch aktive Beteiligung an deren Festen und Veranstaltungen, so beim 100-jährigen Jubiläum des Landwirtschaftlichen Vereins und den Bällen des Bundes der Heimatvertriebenen. Aus letzterem Kreis kamen im Laufe der Zeit mehrere Neubürger Borgfelds zu uns, die sich bald im Chor heimisch fühlten.
Plattdeutsche Theaterstücke
Da es jetzt wieder einen Saal mit entsprechender Bühne gab, wurde im November 1967 erstmalig nach längerer Pause wieder ein Konzert, verbunden mit der Aufführung eines plattdeutschen Lustspieles, veranstaltet. Die Darbietung des Chores und der Theatergruppe (Bild 13) - Adele und Hinrich Grotheer, Hinrich Kothe, Horst Krüger, Grete Meyer, Elfriede Nahrmann, Heinz Nahrmann und Minna Kindereit (Vörseggersche) - fanden eine gute Resonanz beim Publikum und den Wunsch nach Wiederholung. Daraus entstanden die “Lieder- und Theaterabende” des Vereins, die dann etwa alle zwei Jahre durchgeführt wurden und große Zustimmung erhielten.
Bild 13: Theaterstück “Dat geiht to wied”
von links: Adele Grotheer, Horst Krüger, Hinrich Grotheer, Grete Meyer, Elfriede Nahrmann, Hinrich Kothe
Bei der Jahreshauptversammlung 1969 erklärte Wilhelm Behrens seinen Rücktritt von der aktiven Arbeit im Vorstand. Über 30 Jahre hatte er den Verein als 1. Vorsitzender geführt, und für seine Verdienste wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Amt übernahm Heinz Wohl, der schon viele Jahre vorher als Schriftführer tätig war. Weitere Mitglieder des engeren Vorstandes wurden Hans Lorenz (2. Vors.), Fredo Fricke (1. Schriftführer) und Hermann Stautz (1. Rechnungsprüfer).
Gründung des Kinderchores
Im Jahr April 1970 wurde neben dem Erwachsenenchor ein Kinderchor gegründet, dessen Leitung Manfred Golbeck übernahm, Organist und späterer Kantor an der Borgfelder Kirche. Da dem Verein nun wieder zwei Chöre angehörten, wurde
1973 die Umbenennung in “Chorgemeinschaft Borgfeld”
beschlossen.
Zusammen mit dem 1972 entstandenen Singkreis der Kirchengemeinde veranstalteten die beiden Chöre in den kommenden Jahren gemeinsame Konzerte in Borgfeld, in der Kirche Friedehorst und in der Egestorff-Stiftung.
Auch an den Veranstaltungen der Schützengilde Borgfeld beteiligte sich die Chorgemeinschaft aktiv. Nachdem sie in den 60er- und 70er-Jahren mehrmals vordere Plätze beim Vereinsschießen belegt hatte, gelang es ihrer Mannschaft 1977 den Sieg und damit den Pokal zu erringen, der neben anderen Ehrenurkunden seinen Platz im heutigen Vereinslokal bei Horst und Maria Ewald gefunden hat.
Am 27. Juni 1979 verstarb Herr Wilhelm Behrens, der über 70 Jahre, davon über 30 Jahre als 1. Vorsitzender, der Chorgemeinschaft angehört hatte. Mit einem großen Trauergefolge nahm der Chor Abschied von seinem verdienstvollen Ehrenvorsitzenden.
Ein besonderes Erlebnis brachte das Jahr 1980. An einem Besuch von Borgfelder Bürgern in der befreundeten Gemeinde Langemark in Belgien nahm auch eine Abordnung unseres Chores teil. Für alle Sängerinnen und Sänger und für die belgischen und deutschen Zuhörer war es bewegend, wie wir im Gottesdienst und auf einem der riesigen Soldatenfriedhöfe Flanderns mit dem lateinischen “Dona nobis pacem” und dem “Hvenu shalom alejchen” aus Isreal um Frieden in der Welt baten.
Nach zehnjähriger Zugehörigkeit schied der Kinderchor 1980 aus unserer Gemeinschaft aus und schloß sich in beiderseitigem Einvernehmen der Borgfelder Kantorei unter ihrem neuen Leiter, Kantor Ansgar Müller-Nanninga an. Die freundschaftliche Verbindung zwischen Kirchengemeinde, Pastor und Kantor und der Chorgemeinschaft bestand aber weiter, wie die Teilnahme des Kinder- und Jugendchores an unseren Konzerten und die Mitwirkung unseres Chores bei Gottesdiensten und anderen Anlässen bezeugen.
Bild 15: Weihnachtsgottesdienst in der Borgfelder Kirche
Im Jahre 1984 erfolgte wiederum ein “Wachwechsel” in der Vereinsführung. Es wurde der neue Vorstand mit folgenden Personen gewählt:
1. Vorsitzender: Hinrich Kothe
2. Vorsitzender: Hans Lorenz
1. Schriftführer: Hans-Ludwig Oehlerking
1. Rechnungsführer: Manfred Nienstedt.
Weitere Funktionen übernahmen Inge Kothe, Helga und Rudi Seifert, Elsa Ullrich und Hilde Wilkens. Chorleiter war weiterhin Rolf Barkemeyer. Die ausscheidenden Herren Karl Heinz Wohl, Fredo Fricke und Hermann Stautz wurden zum Dank für ihre jahrelange Vorstandsarbeit zum Ehrenvorsitzenden bzw. Ehrenmitgliedern ernannt.
Der Mitgliederbestand hatte sich so günstig entwickelt, daß dem Chor nunmehr ca. 50 Sängerinnen und Sänger angehörten, eine stattliche Zahl für diese Zeit. Das Repertoire des Chores konnte in den vergangenen Jahren beträchtlich erweitert werden. Neben bekannten deutschen Volksliedern, plattdeutschen Liedern unserer engeren Heimat, Werken aus der Feder der “Klassiker”, wie Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Mozart, Schubert u. a. wurden auch weltliche und geistliche Chorsätze aus dem 15. und 16. Jahrhundert bis hin zu Bearbeitungen europäischer und außereuropäischer Lieder durch zeitgenössische Komponisten gesungen.
An den Veranstaltungen zur 750-Jahrfeier Borgfelds beteiligte sich der Chor wiederum in bewährter Weise. Wir sangen zur festlichen Eröffnung im Beisein vieler Ehrengäste, u. a. des Senatspräsidenten und Bürgermeisters Hans Koschnik, und wirkten mit in einem plattdeutschen Gottesdienst, der große Beachtung fand. Für den stattlichen Umzug stellten wir zwei Wagen, von denen hier einer abgebildet ist.
Eine besondere Leistung vollbrachte unsere Theatergruppe mit dem abendfüllenden plattdeutschen Dreiakter “De Hexenhoff”. Unter der Spielleitung von Ruth Barkemeyer zogen wieder einmal Grete Meyer, Elfriede Nahrmann, Heinz Nahrmann, Edith Nahrmann, Hinrich Kothe, Manfred Nienstedt und Rudi Seifert in einem turbulenten Lustspiel alle Register ihres schauspielerischen Könnens und begeisterten die Zuschauer.
Die Laienspielgruppe mit dem “Hexenhoff”
Bild 18: Rudi Seifert, Edith Nahrmann, Hinrich Kothe
Bild 19: Elfriede Nahrmann, Grete Meyer, Hinrich Kothe
Zu den hier und weiter oben genannten kommen andere hinzu, die im Laufe der Jahre ein- oder mehrmals auf oder hinter der Bühne mitgewirkt haben: Heinz Bremer, Hans Lorenz, Enno Meyer, Irmtraut Nahrmann und Hilde Wilkens. Ihnen und weiteren Helfern sei hiermit ausdrücklich Dank gesagt für die zeitraubende Arbeit des Rollenstudiums und der Einstudierung, der Herstellung von Kulissen und Bühnenbild und für die vielen ungenannten Hilfeleistungen, die zum Erfolg solcher Aufführungen notwendig sind.
Die alljährliche Himmelfahrt-Radtour erfreute sich großer Beliebtheit bei jüngeren und älteren Mitgliedern, von denen ein Teil auf dem folgenden Schnappschuß zu erkennen ist.
Hier endet der Bericht von Rolf Barkemeyer mit dem Motto
Sine musica nulla vita
(Ohne Musik gibt es kein Leben)
125-jähriges Jubiläum im Jahr 1989
Bereits 1988 begannen die Vorbereitungen für das Jubiläumsfest “125 Jahre Chorgemeinschaft Borgfeld” im Mai 1989. Dieses sollte ein herausragendes Ereignis unter der Regie von Hinrich Kothe werden! Am 26. Mai 1989 war die Jubiläums-Eröffungsfeier (Bild 21) im großen Festzelt am Hamfhofsweg verbunden mit der Fahnenweihe der restaurierten Fahne (Bild 22).
Bild 23: Gesamtvorstand 1989
von links: Rudi Seifert, Hildegard Wilkens, Hans-Ludwig Oehlerking, Rolf Barkemeyer, Helga Seifert, Hans Lorenz, Hinrich Kothe, Manfred Nienstedt, Elsa Ullrich und Inge Kothe
Der Dreiakter “De Hexenhoff”, mit dem die Theatergruppe bereits bei der 750-Jahrfeier von Borgfeld überzeugt hatten, wurde aus diesem Anlass noch einmal aufgeführt. Am darauffolgenden Tag gaben sich viele befreundete Chöre die Ehre und gestalteten den Jubiläumsball mit. Am Sonntag, 28. Mai, wurde ein Plattdeutscher Gottesdienst im Festzelt mit anschließendem Frühschoppen gehalten.
Im November wurde das Jubiläumsjahr abgeschlossen mit einem Konzert und dem Einakter “Sien gefährliche Viertelstünn”. Die Planung und erfolgreiche Umsetzung dieser Jubiläumsveranstaltung im Mai und im November hatten viel Einsatz des Vorstandes, des Festausschusses und natürlich aller Chormitglieder gefordert. Auch die Theatergruppe sei an dieser Stelle nochmals besonders erwähnt.
Hier eine Dokumentation der Grußworte zur 125-Jahrfeier.
Im Juli 1990 kam dann die letzte Chorprobe mit Rolf Barkemeyer, der nach 28 Jahren die Chorleitung abgab. Unter seiner Leitung hatte der Chor seit 1967 alle zwei Jahre ein Konzert gegeben und mit der Unterstützung seiner Frau Ruth die plattdeutschen Theaterstücke des Chores aufgeführt. Mit einem Bild von dem Borgfelder Lehrer und Maler Fritz Gerken wurde Rolf Barkemeyer feierlich verabschiedet. Den “Taktstock” übergab er an seinen Nachfolger Andreas Brune, einen jungen Musikstudenten. Einer der ersten Auftritte unter der Leitung von Andreas Brune war dann am 2. Mai 1991 ein gemeinsamer Fernsehauftritt mit dem Sänger Heino im Barkenhof, Worpswede.
Vom 30. Mai bis 2. Juni 1991 hatten die Borgfelder Besuch aus Brühl: der Männergesangverein Kierberg-Heide erwiderte den Besuch der Chorgemeinschaft. Nachdem die Gäste die Stadt Bremen kennengelernt hatten, wurde ein Lieder- und Theaterabend mit dem Einakter “Tante Adelheit” gestaltet. Der Gastchor aus Brühl wurde ebenfalls in die Feier zum 10-jährigen Bestehen der Timmersloher Dorfgemeinschaft mit einbezogen.
Die erste Schallplattenaufnahme
Im November/Dezember 1991 gab es ein Chor-Ereignis, das sogar auf Schallplatte dokumentiert wurde: Im Roland-Center in Huchting waren viele der norddeutschen Chöre zusammen gekommen, um Weihnachtslieder zu singen. Die Aufnahme wurde am 10. November gemacht und am 20. Dezember trat die Chorgemeinschaft Borgfeld dort nochmals zum Weihnachtssingen auf.
Anfang Mai 1992 fuhr die Chorgemeinschaft für drei Tage nach Brühl, um den Besuch des dortigen MGV Kierberg-Heide im Jahr 1991 zu erwidern. Dort war der Chor in ein Freundschaftssingen eingebunden.
Timmersloh feierte am 11. Juni 1995 die erste urkundliche Erwähnung vor 400 Jahren. Dies war für die Chorgemeinschaft erneut eine willkommene Gelegenheit, einen Festwagen zu schmücken und in Kostümen am Umzug teilzunehmen. Am 23. Sepember des gleichen Jahres wurde in der Kunsthalle Bremen ein Konzert gegeben, bei dem die Chorgemeinschaft ebenfalls auftrat. Am 2. März 1996 war die Chorgemeinschaft Borgfeld gebeten worden, den Ostpreußentag im Borgfelder Landhaus mit Gesang zu unterstützen.
Im September 1996 gab es nach langer Zeit wieder einmal ein gemeinsames Konzert der im Wörpe-Wümme-Kreis zusammen geschlossenen Chöre anläßlich des 75-jährigen Bestehens des Wörpe-Wümme-Kreises. In der von Konrad Naber in Lilienthal freundlicherweise zur Verfügung gestellten Nabertherm-Halle trafen sich am 22. September 1996 unter der Schirmherrschaft von Herrn Professor Heinz Lemmermann die Chöre und trugen einem begeisterten Publikum ihre Lieder vor.
1997 wurde die Chorgemeinschaft gebeten, den Bremer Weihnachtsmarkt mit zu eröffnen, was gerne angenommen wurde. Am 27. November wurde aus diesem Anlass unter der Leitung von Andreas Brune in der Oberen Rathaushalle gesungen.
Beim alljährlichen Singen in der Borgfelder Kirche am 2. Weihnachtsfeiertag 1998 stellten sich die Sängerinnen der Chorgemeinschaft stolz mit neuen Chorwesten vor (Bild 24). Die Sänger wurden dann im Jahr 2002 mit passenden Jacken eingekleidet.
Nachdem Andreas Brune 10 Jahre den Chor geführt hatte, wollte er sich ausschließlich auf seine Tätigkeit als Lehrer konzentrieren. Deshalb wurde er am 11. Juli 2000 beim Grillen bzw. der letzten Chorprobe vor den Sommerferien verabschiedet.
Die erste Chorleiterin
Jetzt ging die Chorleitung zum ersten Mal in der Geschichte des Chores in weibliche Hände über: Anna Koch, gebürtige Russin und ausgebildete Musikerin, übernahm mit viel Temperament im September 2000 die Leitung. Und schon nahten die ersten “Highlights” unter der neuen Chorleitung. Das alljährlich stattfindende “Plattdütsche Chorleedersingen” in der Strandlust in Bremen-Vegesack galt es im Jahr 2001 zu gewinnen! Unter der Leitung von Anna Koch gelang der 1. Platz mit den “Bremer Stadtmusikanten”, “Wenn hier een Pott mit Bohnen steiht” und “Min Jehann”. Kurz darauf wurde am 29. März 2001 die “Kaisen-Scheune” in Borgfeld eröffnet. Ein regionales Ereignis, bei dem sich die Chorgemeinschaft mit Gesang präsentieren durfte.
Auch die jedes Jahr wiederkehrenden Termine wie Himmelfahrts-Fahrradtour mit Singen beim Gottesdienst, Singen beim Schützen-Gottesdienst und Teilnahme am Schützen-Umzug, Singen am Volkstrauertags-Gottesdienst, die Unterstützung der Senioren-Weihnachtsfeier sowie das Singen beim Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag wurden unter der neuen Chorleiterin Anna Koch mit viel Engagement wahrgenommen.
Benefiz-Konzerte
Im Wörpe-Wümme-Kreis wollte man wieder einmal ein gemeinsames Konzert gestalten und entschied sich für ein Benefiz-Konzert zugunsten der Professor-Hess-Kinderklinik in Bremen, die dringend Geld für einen Neubau der Kinder-Krebs-Abteilung benötigte. Am 21. April 2002 traten die dem Kreis zugehörigen Chöre gemeinsam in der Schule Worpswede auf. Als ein schönes Ergebnis erhielt die Klinik einen Scheck über EUR 1.000,–! Am 6. September 2002 war dann Richtfest in der Professor-Hess-Kinderklinik, zu dem der Erlös des Benefiz-Konzertes des Wörpe-Wümme-Kreises einen kleinen Teil beigesteuert hatte.
Und noch ein Benefiz-Konzert gab es in diesem Jahr. Die Flutkatastrophe im Osten Deutschlands war der Anlass, am 23. August 2002 ein Konzert mit den Chören Anna Kochs auf dem Hanseatenhof in der Innenstadt von Bremen zu veranstalten. Der Erlös kam einem Kindergarten in Bitterfeld zugute.
Borgfeld feierte am 7. Dezember 2002 die Eröffnung der Straßenbahn Linie 4 mit einem Wintermarkt. Wie bereits bei dem Wintermarkt 1999 beteiligte sich die Chorgemeinschaft Borgfeld auch diesmal mit weihnachtlichen Liedbeiträgen. Da der Markt in diesem Fall größer aufgezogen war, war der Chor mit einem Stand vertreten und versorgte viele Borgfelder und Gäste mit Glühwein.
Bei dem ersten Konzert/Theaterabend unter Leitung von Anna Koch hatte die Chorgemeinschaft Borgfeld das Mundharmonika-Orchester Mahndorf zur Mitwirkung eingeladen. Hieraus resultierte die Teilnahme der Chorgemeinschaft an einem Konzert des Mundharmonika-Orchesters im Bürgerzentrum in Mahndorf am 5. April 2003.
Und wieder gab es ein Konzert in der Tradition der Benefiz-Konzerte. Am 30. August 2003 sang die Chorgemeinschaft Borgfeld zusammen mit anderen Chören in der Kirche “Unser Lieben Frauen” in Bremen zugunsten der Jesus-Gemeinde in Riga mit einem Ertrag von EUR 1.220,- für die dortige Kirche. Inzwischen war auch der Neubau der Professor-Hess-Kinderklinik fertig gestellt worden und am 16. November 2003 wurde die Eröffnung gefeiert. Die Chorgemeinschaft Borgfeld beteiligte sich mit einigen Liedern.
Die Chorgemeinschaft im Internet
Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 2003 war von Enno Meyer angeregt worden, die Chorgemeinschaft Borgfeld doch ins Internet zu stellen. Diese Anregung wurde nach einem halben Jahr von Heiko Schepker mit Unterstützung von Anke Suding, die die Chor-Unterlagen im Borgfeld-Archiv zusammengestellt hatte, in die Tat umgesetzt. Am 3. Mai 2003 war es dann so weit: der Auftritt der Chorgemeinschaft Borgfeld im Internet! Die dazu passenden Aufkleber für die Autos wurden Ende Mai 2003 von Enno Meyer gestiftet, so dass jetzt www.chorgemeinschaft-borgfeld.de spazieren gefahren wird.
Im Sommer 2002 war der Versuch unternommen worden, einen “Jungen Chor” für die Chorgemeinschaft zu gründen unter der Leitung von Katinka Schepker, der Tochter von Angelika und Heiko Schepker. Es hatte sich sehr vielversprechend angelassen. Mangels Beteiligung junger Leute musste dann im Mai 2003 der Versuch leider beendet werden.
Die Chor-Olympiade
Die Chor-Olympiade 2004 in Bremen wirft ihre Schatten voraus. Im Vorfeld hierzu veranstaltete der Bremer Ratskeller an mehreren Sonntagen im Oktober/November 2003 Chor-Auftritte. Am 2. November 2003 nahm die Chorgemeinschaft Borgfeld die Gelegenheit wahr und sang mit viel Erfolg im Ratskeller zusammen mit der Bremischen Männer Chorgemeinschaft (Bild 26).
Im Frühjahr 2004 erlitt die Chorgemeinschaft Borgfeld einen großen Verlust: Mitten in den Vorbereitungen für die Chor-Olympiade und der beginnenden Vorbereitung für die 140-Jahrfeier der Chorgemeinschaft verstarb der 1. Vorsitzende, Hinrich Kothe, nach zwei schweren Herzinfarkten. Auf der Jahreshauptversammlung am 18. Januar 2004 wurde er noch mit der Ehrennadel für 20 Jahre als 1. Vorsitzender der Chorgemeinschaft Borgfeld geehrt. Er wurde am 17. März 2004 in Borgfeld mit einer großen Trauerfeier verabschiedet und der Chor sang noch mal für ihn seine Lieblingslieder. Die große Lücke, die er hinterlässt, wird nicht zu schließen sein und dem verbliebenen Vorstand unter Hans-Dieter Timke bleibt nur, die Chorgemeinschaft in seinem Sinne weiter zu führen.
Bild 27: Ehrung von Hinrich Kothe Januar 2004: 20 Jahre 1. Vorsitzender
An der Chor-Olympiade 2004 in Bremen musste die Chorgemeinschaft nun ohne ihren 1. Vorsitzenden teilnehmen. Die Bemühungen der Sängerinnen und Sänger unter der Leitung der temperamentvollen Anna Koch wurden am Ende mit einem Bronze-Diplom belohnt.
"Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder,
Wo man singt, die Herzen schlagen rein,
tritt hinzu und stimme fröhlich ein."


























